GOG.com hat seine kürzlich angekündigte Preispolitik nach zahlreichen negativen Reaktionen wieder zurückgezogen.

Aktuelles - GOG zieht Änderungen an Preispolitik zurück

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GOG beugt sich den negativen User-Stimmen.
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Viele Spieler befürchteten, dass durch das neue System etwa aus fünf Dollar plötzlich fünf Euro oder aus zehn Dollar zehn Euro werden könnten. GOG.com versuchte mit einem offenen Brief zu beruhigen, doch die negativen Reaktionen ließen nicht nach, weshalb sich das Unternehmen nun selbst einen Fehler eingestand.

Nach den rund 10.000 Beiträgen im eigenen Forum habe man erkannt, nicht genau hingehört und einen Fehler gemacht zu haben. Die Annahme, DRM-freie Spiele wären so wichtig, um in einigen Fällen das Prinzip des fairen Preises aufzuheben, sei falsch gewesen. Man fühle sich schlecht und wolle sich dafür entschuldigen.

Und auch wenn man jetzt also weiterhin weltweit gleiche Preise bieten möchte, so könne es durchaus in manchen Fällen nicht möglich sein - zum Beispiel wegen Vorgaben der Rechteinhaber. In diesem Fall wolle man für den Preisunterschied selbst aufkommen und diesen via Gamecodes über 5,99 oder 9,99 US-Dollar oder in einigen Monaten auch als Gutschrift begleichen.

Darüber hinaus will man zwar an der Anzeige der lokalen Währungen festhalten, damit Nutzer aus anderen Ländern besser erkennen können, was sie am Ende zahlen. Es wird aber die Wahl geben, ob man in der lokalen Währung oder den gleichen Beitrag in Dollar zahlen möchte.

Weiterhin festhalten möchte GOG natürlich an den DRM-freien Spielen, hier ist keine Änderung geplant.