Eine Vielzahl an Kunden gewinnt die Download-Plattform GOG.com durch Piraterie-Seiten, sogar mehr als durch einfache Google-Suchen, erklärt der PR- und Marketing-Chef Trevor Longino.
GOG.com - Good Old GamesGOG.com hat eine klare Meinung, wenn es um den Einsatz von Kopierschutzmechanismen geht. Schließlich werden über die Plattform nur DRM-freie Spiele verkauft. Dadurch, dass sich die Industrie derart auf die Piraterie konzentriert, verliere sie zwei wichtige Dinge aus den Augen, meint Longino.
So seien Piraten meist besser darin die Spiele an den Mann zu bringen als meiste Unternehmen. „Es gibt auf jeden Fall Dinge, die wir darüber lernen können, wie einfach es ist eine Raubkopie zu verwenden, anstatt das Spiel zu kaufen, den Client zu installieren, das Spiel zu patchen, den Client zu patchen, es zu aktivieren, den Online-Teil zu aktivieren und schließlich endlich in der Lage sein zu spielen.“
Außerdem könne man die Piraterie ohnehin nicht stoppen. Stattdessen müsse das Angebot genügend Wert haben, sodass es die Leute trotzdem kaufen. „Einige der größten Trafficquellen für GOG.com sind von Torrent Tracker und Abandonware-Seiten. Und wissen Sie was? Der Traffic dieser Webseiten konvertiert in einem besseren Prozentsatz zu Käufern als es der normale Such-Traffic von Google macht.“
GOG.com bietet derzeit fast ausschließlich alte Klassiker an, die jeweils mit zusätzlichen Boni, wie beispielsweise dem Soundtrack, ausgestattet wurden. Für die Zukunft will man aber auch aktuellere Spiele in den Katalog aufnehmen, ebenfalls ganz ohne DRM.



















Hab im letzten Jahr mehr Geld bei GoG gelassen als ich für "Vollpreistitel" ausgegeben habe.
Weiter so CDProject!
www.4players.de/.../Allgemein|Raubkopien_mit_Qualitaet_bekaempfen.html
Da geht es eher weniger um die fehlenden Kopierschutzmechanismen. Die sind aber trotzdem ein gern gesehener Bonus. Genauso wie die ganzen Bonusinhalte. Diese Sache tragen dazu bei, dass die alten Klassiker noch attraktiver werden. GoG ist vom Prinzip her die interessantere Konkurrenz als Steam. Die Lizenzgebühren, die GoG zahlen muss, können ihnen egal sein. Der Aufwand ein altes Spiel auf ein neueres System zu portieren, ist bei weitem nicht so teuer wie eine Neuentwicklung und spült trotzdem massig Geld in die Kassen.
Klar gibt es auch schäbige Idioten, die sich irgendwo ein Spiel ziehen ohne irgendwie die Absicht zu haben es zu kaufen bzw. es nur testen wollen.
normalerweise bin ich da der miesepeter, aber in dem fall würde ich nicht unbedingt sagen, dass die branche nichts lernt. irgendwer muss schließlich damit anfangen und das tut CDP bzw GoG. Es gilt nun nurnoch zu hoffen, dass andere diesem Beispiel folgen.
warum nicht einmal optimistisch sein? ;)