Eine Vielzahl an Kunden gewinnt die Download-Plattform GOG.com durch Piraterie-Seiten, sogar mehr als durch einfache Google-Suchen, erklärt der PR- und Marketing-Chef Trevor Longino.

Aktuelles - GOG.com bekommt von Piraterie-Seiten mehr neue Kunden als durch Google

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GOG.com - Good Old Games
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GOG.com hat eine klare Meinung, wenn es um den Einsatz von Kopierschutzmechanismen geht. Schließlich werden über die Plattform nur DRM-freie Spiele verkauft. Dadurch, dass sich die Industrie derart auf die Piraterie konzentriert, verliere sie zwei wichtige Dinge aus den Augen, meint Longino.

So seien Piraten meist besser darin die Spiele an den Mann zu bringen als meiste Unternehmen. „Es gibt auf jeden Fall Dinge, die wir darüber lernen können, wie einfach es ist eine Raubkopie zu verwenden, anstatt das Spiel zu kaufen, den Client zu installieren, das Spiel zu patchen, den Client zu patchen, es zu aktivieren, den Online-Teil zu aktivieren und schließlich endlich in der Lage sein zu spielen.“

Außerdem könne man die Piraterie ohnehin nicht stoppen. Stattdessen müsse das Angebot genügend Wert haben, sodass es die Leute trotzdem kaufen. „Einige der größten Trafficquellen für GOG.com sind von Torrent Tracker und Abandonware-Seiten. Und wissen Sie was? Der Traffic dieser Webseiten konvertiert in einem besseren Prozentsatz zu Käufern als es der normale Such-Traffic von Google macht.“

GOG.com bietet derzeit fast ausschließlich alte Klassiker an, die jeweils mit zusätzlichen Boni, wie beispielsweise dem Soundtrack, ausgestattet wurden. Für die Zukunft will man aber auch aktuellere Spiele in den Katalog aufnehmen, ebenfalls ganz ohne DRM.