Die Analytiker der Seite "SuperData" widmen sich vor allem Videospielen. Bei ihrer neuen Datenerfassung geht es vor allem um Free2Play-Spiele und die Gegenüberstellung zu Triple-A-Spielen. Demnach haben die Free2Play-Games in den letzten Jahren deutlich mehr Zugkraft bekommen. Ein Grund, warum sich immer mehr Features dieser in großen Produktionen wiederfinden.

Free2Play-Spiele - Gewinne kostenloser Games seit 2012 verdoppelt

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LoL gehört heute zu den erfolgreichsten Free2Play-Spielen.
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So hat sich der Gewinn der zunächst kostenlosen Spiele seit 2012 von elf Milliarden auf 22 Milliarden verdoppelt. Im Vergleich dazu haben Triple-A-Spiele gerade einmal einen Sprung von fünf auf acht Milliarden geschafft. Das Konzept Free2Play geht auf. Ingame-Käufe werfen genug Geld für die Entwickler ab und Spiele als Service sind heutzutage schon tragbar. Aktuell wird erwartet, dass Free2Play-Spiele bis 2020 einen Gewinn von 25 Milliarden erreichen können, während Triple-A-Spiele bis dahin nur auf das Doppelte der aktuellen Zahlen kommen dürfte.

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Eine neue Generation

Selbst aktuelle Triple-A-Spiele wie Star Wars: Battlefront 2 oder Mittelerde: Schatten des Krieges bedienen sich der Lootboxen und Ingame-Käufe beziehungsweise hatten diese zunächst eingebaut, bis sich die User darüber beschwert haben. Die großen Publisher wollen ein Stück vom Free2Play-Kuchen abhaben. Jedoch geht das Konzept nicht auf, wenn der User vorher 60 Euro bezahlen muss und dann nicht das gesamte Spiel geliefert bekommt.

Was bedeutet dies für die Zukunft? Werden die großen Publisher die Preise der Spiele eher senken, um mehr Spieler anzusprechen oder noch erhöhen, um ihre Kosten zu decken? Lootboxen sind aktuell verhasst und werden sogar von mehreren Behörden aufgrund von Glücksspielvorwürfen untersucht. Eine Zukunft haben diese in Triple-A-Spielen wohl nicht.