Das südamerikanische Venezuela ist durchaus ein Land, das man sich während eines Urlaubs einmal ansehen könnte. Wer dort allerdings leben will, der sollte sich im Klaren sein, dass seit letzter Woche dort ein sehr striktes neues Gesetz eingeführt wurde.

Das Gesetz zum Verbot von gewalttätigen Videospielen und Spielzeug (Ley para la Prohibición de Videojuegos Bélicos y Juguetes Bélicos ) ist nämlich in Kraft getreten. Das bedeutet, dass Videospiele die gewalttätige Inhalte oder gar den Gebrauch von Waffen zeigen, verboten wurden. Das betrifft natürlich alle Plattformen, vom PC und den Konsolen über Arcade-Maschinen bis zu den Mobiltelefonen.

Auch Spielzeuge, die einer Art von Waffe nachempfunden sind wurden verboten, sowie solche, die zur Aggressivität oder Gewalt anregen können.

Wer für diese Art von Spiele oder Spielzeug wirbt, muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Wer diese aber importiert, herstellt, verkauft, verleiht oder in irgend einer anderen Form vertreibt, muss mit einer Freiheitsstrafe zwischen 3 und 5 Jahren rechnen.

Dank Präsident Hugo Chávez ist für Gamer in Venezuela der Produktkatalog an Videospielen also gerade um einen großen Teil verringert worden.