Spielevertrieb GameStop stellt den Vertrieb von Konsolenbundles ein, denen ein Code zum Download eines Spiels beiliegt. In Zukunft, so die Vorsitzenden des Unternehmens, würde man sich nur noch auf physische Kopien samt Disk und Hülle konzentrieren.

Aktuelles - GameStop stellt Verkauf von Konsolenbundles mit digitalen Spielen ein

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In Zukunft werden Konsolenbundles bei GameStop nur mit physischer Kopie verkauft.
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Diese neue Strategie des Vertriebs kam bereits bei Madden NFL 16 zum Tragen. GameStop arbeitete in diesem Fall mit Sony, Microsoft und EA zusammen, um PS4- und Xbox One-Bundles mit einer richtigen Spielekopie auszuliefern. Chief Operating Officer Tony Bartel verriet in einem Interview mit Giantbomb, dass sich GameStop in Zukunft auch an Dritthersteller wenden wird, falls es zu keiner Kooperation mit den Konsolenherstellern kommt.

Das wäre dann der Fall, wenn Microsoft und Sony weiterhin Bundles mit digitalen Kopien ihrer Spiele anbieten. Grund dafür ist GameStops Trade-In-Programm, bei denen gebrauchte Spiele angekauft und wieder im Laden angeboten werden. Ein digitales Spiel kann natürlich nicht wieder verkauft werden. Durch diese Methode hat das Unternehmen in den letzten Jahren einen Großteil der Einnahmen verzeichnen können.

Mit der neuen Maßnahme will GameStop zumindest intern dem Trend zu digitalen Spielen entgegenwirken. Laut Publisher Electronic Arts entfallen bereits 20 Prozent aller Käufe auf das digitale Angebot. Jedes so verkaufte Spiel, kann nicht mehr in den Kreislauf des An- und Verkaufs integriert werden und ist damit ein möglicher Verlust für GameStop. Was haltet ihr von der neuen Marketing-Strategie?

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