Eine aktuelle Studie des Hamburger Dienstleitungsunternehmens FeldTeam widerlegt die althergebrachte Meinung vieler Kritiker, Computerspiele seien lediglich eine Randerscheinung und das "Problem" einiger weniger Freaks. Demnach gaben von 1000 befragten Personen mit 50,7 Prozent mehr als die Hälfte an, mindestens einmal wöchentlich ihren Spieltrieb vor dem Computer auszuleben. Erfreulicherweise wächst auch der Anteil der weiblichen Gamerinnen kontinuierlich, 47,3 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, regelmäßig zu spielen.

Unter die Gruppe der Hardcoregamer (mehr als eine Stunde täglich) fallen laut der Studie 28,4 % der Zocker, weitere 28,4 Prozent beschäftigen sich zumindest drei bis sechs Stunden in der Woche mit Games. Ihre Informationen erhalten die meisten Spieler übrigens nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, aus Spielezeitschriften, sondern aus dem Internet. Bei diesem Punkt dürfte die werbetreibende Industrie aufhorchen. Interessant ist auch, dass jeder Spieler angab, sich fünf bis sechs Games pro Jahr zu kaufen.