Wer den Import nicht scheut, kommt bekanntermaßen in Großbritannien oft sehr günstig an Videospiele. Eine neue Studie zeigt, dass die Preise auf der Insel durchschnittlich 27 Prozent geringer ausfallen.

Der britische Arm des Preisportals Idealo hat zwischen Juni und Dezember 2011 die meistverkauften Spiele für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 analysiert. Insgesamt wurden über 40 Spiele zu ihrem jeweiligen Release genauer untersucht, der aktuelle Wechselkurs wurde dabei ebenfalls festgehalten.

Durchschnittlich kostet hierzulande ein neues Xbox-Spiel 41,76 Pfund (49,13 Euro), im Vereinigten Königreich 33,94 Pfund. Im Allgemeinen sind sie 24,9 Prozent günstiger. Ähnlich verhält es sich mit PS3-Titeln, die im Durchschnitt 41,43 Pfund (48,78 Euro) kosten, in UK aber nur 33,34 Pfund. Hier liegt der Unterschied bei 25,4 Prozent.

Die größte Abweichung findet sich jedoch bei den PC-Spielen, die in Deutschland für 31,41 Pfund (36,95 Euro) erhältlich sind, auf der Insel aber nur 24,56 Pfund kosten. Eine Preisersparnis von 32,6 Prozent ist die Regel.

Kein einziges Mal war während des Vergleichs ein Spiel in Deutschland günstiger zu haben. Bei Battlefield 3 und Call of Duty: Modern Warfare 3 war der Preisunterschied bei den Konsolen mit 35 Prozent am höchsten. Auf dem PC war es mit satten 79 Prozent das Spiel LEGO Harry Potter: Die Jahre 5-7.

Einen großen Anteil daran hat der schwache Sterling und starke Euro während dieser Periode, doch auch der Preiskampf zwischen den Händlern macht die Angebote auf der Insel attraktiver.