Microsoft ließ vor kurzem verlauten, dass es den Publishern obliege, Gebrauchtspiele zuzulassen. Nun hat Ubisofts CEO Yves Guillemot als erster Publisher überhaupt Stellung bezogen.

Aktuelles - Für Ubisofts CEO sind Gebrauchtspiele eine treibende Kraft in der Spieleindustrie

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Ubisoft hat noch nicht darüber entschieden, wie sie verfahren werden
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"Was ich mag, ist, da sie keine Gebühren verlangen, sind wir in der Lage, zu schauen, was für eine Art Service wir bieten müssen, wenn wir einen Service bieten müssten," so Yves Guillemot. "Daher ist es eine gute Sache, dass Microsoft keine Gebühren verlangt."

Auf die direkte Anfrage, ob Ubisoft vorhabe, Gebrauchtspiele auf den Next-Gen-Konsolen zuzulassen, sagt Guillemot, dass sie das bislang noch nicht entschieden haben. Die Entscheidung Ubisofts werde schlussendlich davon abhängig gemacht werden, was andere Publisher und Sony in der Hinsicht machen wollen. Erst wenn das klar sei, werde Ubisoft eine Entscheidung fällen. Sony hatte gerade erst auf der E3 während seiner Pressekonferenz bekräftigt, keine Gebrauchtspielsperre bei der PS4 einzusetzen.

Dem französischen Publisher nach, könne der Gebrauchtspielemarkt durchaus problematisch sein, aber im Großen und Ganzen sei er eine treibende Kraft in der Spieleindustrie.

"Viele Menschen kaufen sich ein Spiel, verkaufen es wieder und kaufen sich daraufhin ein neues.Das hat eine sehr positive Auswirkung auf die Spieleindustrie. Dadurch haben die Spieler die Möglichkeit, sich viele Spiele zu kaufen. Das gibt ihnen die Gelegenheit, viele Spiele zu spielen. Ich denke, das war gut für die Industrie. Was wir sicherstellen müssen, ist, dass nicht zuviel Geld dazwischen verschwindet, so dass auch weiterhin eine gute Effizienz herrscht."

Bislang ist Ubisoft damit der einzige Publisher, der eine öffentliche Stellungnahme zu diesem Thema abgegeben hat.