Freemium ist das profitabelste Preismodell für App-Entwickler in diesem Jahr gewesen, wie der Analytics-Service Distimo mitteilt.

Aktuelles - Freemium-Modell zunehmend profitabler

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In Zukunft dürfte das Freemium-Modell stärker genutzt werden.
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Der Großteil der Einahmen wird mit Spielen generiert - alleine im November generierten 92 Prozent aller Apps in Apples App Store Einnahmen durch Freemium-Inhalte. Anfang des Jahres waren es noch 77 Prozent.

Der Anstieg bei Google Play für den gleichen Zeitraum betrug zwar nur 9 Prozent, doch im November konnten stolze 98 Prozent der Umsätze mit Freemium erzielt werden. Interessant dürfte sein, dass von zehn der umsatzstärksten Apps bei Apple neun auf das Freemium-Modell setzen. Einzig Minecraft: Pocket Edition ist das einzige Spiel in den Top 10, das keinen Gebrauch davon macht.

Bei Freemium werden die Apps kostenlos angeboten und sind in einem gewissen Rahmen bedienbar. Wer Geld ausgibt, erhält meistens zusätzliche Funktionen, Inhalte und Co. Laut Distimo gebe es auch regionale Schwankungen. In den USA liegt der Umsatzanteil der Freemium-Apps bei 92 Prozent, in Japan hingegen bei 98 Prozent.

Neben Spielen ist Fremium bei Apps zu Sozialen Netzwerken, Nachrichten und Newsstand-Angebote sehr gefragt. Weniger Freemium-Umsätze generiert werden bei Produktivitäts- und Navigationssoftware - hier liegen normale Bezahl-Apps mit optionalen In-App-Käufen weiterhin ganz oben.

Distimos schätzt, dass über die 200 umsatzstärksten Apps an einem normalen Tag 18 Millionen Dollar im App Store und 12 Millionen bei Google Play umgesetzt werden.