Das deutsche IT-Unternehmen Kromtech hat sich Mobile Games vorgenommen und dort festgestellt, dass es bei einigen zu fragwürdigen Kreditkartentransaktionen kommt. Demnach werden die Ingame-Shops diverser Free2Play-Games genutzt, um Geld zu waschen.

Clash of Clans soll besonder beliebt bei Betrügern sein:

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Die Betrüger, die die Kreditkarteninformationen von ahnungslosen Besitzern gesammelt haben, nutzen diese dann in Games wie Clash of Clans oder Marvel: Contest of Champions, um sich im Store Echtgeldwährung zu kaufen. Sie laden mit fremdem Geld den Account randvoll und stellen diesen dann im Anschluss selbst auf anderen Plattformen zum Verkauf. Wenn nun einige User ein Schnäppchen schlagen wollen, indem sie einen günstigen Account mit zugehöriger Ingame-Währung, wird das gestohlene Geld für die Betrüger gewaschen.

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Den Betrug verhindern

User selbst müssen darauf achten, dass ihre Kreditkarteninformationen in App Stores mit einem guten Passwort geschützt werden. Doch laut Kromtech liegt die Verantwortung nicht nur bei den Usern. Sie raten unter andere Apple, ihre Vorkehrungen für die Authentifizierung von Kreditkarteninformationen und zugehörigen Käufen zu verschärfen. Gleiches würde für Entwickler von Mobile Games gelten. Diese müssten solche Käufe tracken, um ungewöhnliche Kontobewegungen frühzeitig an die User zu melden.