Viele Internet-User weltweit verwenden nicht die aktuelle Version ihres Browsers. Das ergab eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich in Zusammenarbeit mit Google und IBM. Die meisten User mit nicht aktueller Version verwenden den Internet Explorer. Der Studie zufolge aktualisieren Firefox-User ihren Browser deutlich häufiger.

Durch veraltete Browser entstehen zum Teil gravierende Sicherheitslücken beim Surfen. Diese erleichtern es Hackern, auf fremde Systeme zuzugreifen. Das Hauptproblem sei, dass viele User sich dieser Risiken gar nicht bewusst sind und nicht wissen, ob sie die aktuellste Version verwenden. Deshalb fordern die Forscher nun eine Art Verfallsdatum, das gut sichtbar auf der Benutzeroberfläche erscheint und den User benachrichtigt, wenn eine aktuellere Version seines Browsers verfügbar ist.