FEZ-Erfinder Phil Fish hat mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Und was für eines. Seiner Meinung nach sind Youtuber, die mit Gameplay-Videos wie Let's Plays Geld verdienen schlicht und ergreifend Diebe, die den Entwicklern Geld schulden.

Aktuelles - FEZ-Erfinder Phil Fish: Youtuber, die mit Gameplay-Videos Geld verdienen sind Diebe

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAktuelles
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 8/91/9
Wer Material von FEZ auf Youtube hochlädt, schuldet Fish Geld
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Phil Fish, der kontroverse Entwickler des Spieles FEZ, der auch in der Indie-Spiele-Doku Indie Game: The Movie zu sehen war, hat nach der Einstellung der Arbeiten an FEZ 2 mal wieder von sich reden machen.

So wandte er sich mit zwei Twitter-Einträgen direkt an Youtuber, die mit Gameplay-Videos und Let's Plays von Spielen ihr Geld verdienen. Dieses Geld gehöre ihnen nicht, denn sie nutzen das Produkt der Entwickler, was somit ihn seinen Augen schlicht und ergreifend Diebstahl sei.

"Youtuber sollten einen großen Anteil ihrer Einnahmen an die Entwickler abgeben, von denen sie ihre Inhalte klauen", so Fish. "Werbeeinnahmen sollten mit den Entwicklern geteilt werden. Das sollte in Youtube implementiert sein. Alles andere ist praktisch Piraterie."

Er erklärte genauer, "Wenn jemand Geld damit generiert, dass er meine Inhalte auf seinem Kanal hochlädt, dann schuldet er mir Geld. So einfach ist das. Wenn man einen Film kauft, ist es einem dann auch gestattet, ihn komplett öffentlich zu streamen, damit ihn alle sehen können? Nein, weil es illegal ist."

Doch mit Spielen sei das noch immer völlig legitim, was er absolut nicht verstehen könne, da auch hier geistiges Eigentum missbräuchlich verwendet würde. Sein Twitter-Account mitsamt aller Tweets wurde zwischenzeitlich gelöscht. Wahrscheinlich von Fish selbst.

Anlass zu seinen Twitter-Einträgen war wohl die Enthüllung, dass der erfolgreiche Youtuber PewDiePie mit seinen Videos jährlich rund 4 Millionen Dollar verdient.