Wer aktuell bei Amazon.co.uk importieren möchte, um etwa an Gears of War 2 zu kommen, kann seit wenigen Tagen keine Ware mehr mit einer Jugendfreigabe von 16 Jahren oder höher ordern. Doch in Zukunft könnten solche Medien auch wieder auf dem deutschen Markt zu finden sein.

Am Mittwoch hatte das Binnenmarkt-Komitee des EU-Parlaments Ergebnisse zum Thema Videogame Safety veröffentlicht. Dem Gremium nach zu urteilen führen gewalthaltige Videospiele nicht zwingend zu einem gewalttätigen Verhalten. Allerdings kann ein übermäßiger Konsum durchaus in Verbindung zu Gewalt stehen.


Ebenso sehen sie auch in Onlinespielen eine Gefahr, da die Spieler durch Eltern oder Händler nicht kontrolliert werden können. Deshalb fordern die Politiker eine Art Kontroll-Mechanismus, mit dem Eltern den Konsum der Kinder beeinflussen können - ähnlich eines integrierten Jugendschutz-Programmes auf aktuellen Konsolen.

Daher schlägt das Gremium eine Einführung des paneuropäischen PEGI-Systems vor. Damit wären die Tage der USK gezählt und Videospiele und andere Medien würden mit einem eher weniger kritischen Blick betrachtet werden. Die Empfehlung des EU-Parlamentes ist allerdings nicht verpflichtend.