Seit dem tragischen Vorfall in Winnenden heizt die Politik das Thema Killerspiele immer weiter auf. Die meisten Politiker fordern ein Verbot solcher Spiele und geben ihnen die Schuld, um anscheinend andere Bereiche unangetastet zu lassen.

Aktuelles - Erste LAN-Party mit USK 12-Spiel verboten

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Vor allem Counter-Strike steht mit der deutschen Politik auf Kriegsfuß.
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Die ganze Aktion erreichte in der letzten Woche ihren Höhepunkt. Die Gemeindeverwaltung von Karlsdorf-Neuthard hat die LAN-Party Convention-X-Treme 14 untersagt, da Spiele wie Counter-Strike 1.6 (deutsche Version) und WarCraft 3 gespielt werden. Die Spiele wurden als Killerspiele betitelt, obwohl es sich um Titel mit den Altersfreigaben ab 16 und ab 12 Jahren handelt.

Ein weiterer seltsamer Knackpunkt an der Geschichte ist, dass die LAN-Party nur für volljährige Spieler zugänglich ist. Inzwischen wurde eine Demonstration ins Leben gerufen, die um 17:00 Uhr am 29. August an der Altenbürghalle in Karlsdorf-Neuthard stattfindet. Bereits in den vergangenen Monaten wurden diverse eSport-Turniere verboten, weil dort die besagten Spiele gespielt wurden.

Kurios ist vor allem, dass der örtliche Schützenverein in Karlsdorf-Neuthard am 8. und 9. August sein Jugendturnier mit Kindern unter 14 Jahren abhält.