Und wieder war es soweit. Laut Buisness Software Alliance gab es letzten Freitag eine erneute Durchsuchung bei Crytek. Und wieder einmal lautete der Grund Benutzung illegaler, nicht lizensierter Software. Angeblich soll der Einsatz dieser Software im sechsstelligen Eurobereich liegen.

Noch gibt es keine offizielle Stellungnahme Seitens Crytek jedoch Georg Hornleben, Regionaler Manager, Zentraleuropa der BSA, teilte dazu mit:
"Schon bei der ersten Aktion Anfang Februar haben wir Crytek eindringlich auf die unmittelbaren Gefahren und drohenden Konsequenzen beim Gebrauch unlizenzierter Software aufmerksam gemacht. Obwohl das Unternehmen kurz vor der Veröffentlichung eines neuen Spiels stand, wurden unsere Warnungen nicht ernst genommen. Durch das Fehlen von Software-Management- Prozessen, aber auch durch den Fehler dieses Versäumnis nicht rechtzeitig nachzuholen, hat sich das Unternehmer jetzt selber fahrlässig in diese Situation gebracht. Gerade Unternehmen aus der Kreativbranche werden stark durch den Diebstahl geistigen Eigentums geschädigt."