Spätestens seit der Einführung des App Stores sind sie allgegenwärtig: die 99-Cent-Apps (bzw. hierzulande 79 Cent). Epics Präsident Mike Capps sieht in solchen günstigen Programmen bzw. Spielen eine Gefahr für das traditionelle Spielegeschäft.

Aktuelles - Epic: 99-Cent-Apps schaden der Spieleindustrie

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Mit Infinity Blade hat Epic eines der erfolgreichsten Spiele im App Store
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Dabei verriet er, dass sich Epic in den letzten 20 Jahren noch nie so unsicher im Hinblick auf das war, was in der Spieleindustrie als nächstes kommen wird. Man sei an einem Wendepunkt angelangt.

"Wird es in zehn Jahren überhaupt noch eine physikalische Distribution geben? Wird sich überhaupt noch jemand für die nächste Konsolengeneration interessieren? Was wird mit dem PC passieren? Wird man auf dem PC noch Geld verdienen können, auch wenn es kein 'Connected Game' ist? Und was passiert im Handy-Bereich?", wirft Capps in den Raum.

Man könne heute einfach nicht mehr mit Gewissheit sagen, ob ein Hersteller die nächste Generation auf den Markt bringen und ob diese an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen wird. Das Ganze ist ihm richtig unheimlich.

Wenn es jedoch etwas gibt, was das traditonelle Spielegeschäft zerstört, dann sind es laut Capps die 99-Cent-Apps. Die Kunden würden sich an 99 Cent gewöhnen und es sei schwer, ihnen dann noch ein 60-Dollar-Spiel zu verkaufen (das sein Geld auch wert ist).