Staatliche Förderungen bei Videospielen sind heutzutage glücklicherweise keine Seltenheit mehr. In Ländern wie Polen, Frankreich und Canada werden immer wieder kleine Entwickler-Teams mit finanziellen Mitteln unterstützt. Doch dies hat nicht immer Vorteile, wie die Macher des Survival-Games Kona nun in einem Interview verrieten.

Aktuelles - Entwickler kritisieren finanzielle Unterstützung durch den Staat

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Die Macher von Kona kritisieren die staatliche Förderung in Canada.
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In einem Live-Stream der Seite Gamasutra wurden sie zu der staatlichen Förderung durch den Canada Media Fund befragt. Laut den Entwicklern beteiligte sich die Organisation mit etwa 50 Prozent an den Entwicklungskosten für Kona. Doch diese Hilfe ist dann auch an eine Umsatzbeteiligung geknüpft. Ebenfalls 50 Prozent aller Umsätze gehen zurück an den Canada Media Fund, der innerhalb eines Jahres die Ausgaben für Kona wieder eingefahren hatte.

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Kein Geld vom Steuerzahler

Viele vermuteten, dass die staatliche Förderung der Videospiele auch wirklich durch Steuergelder realisiert wird. Doch dem ist nicht so. Laut den Machern von Kona stammt das Geld des Canada Media Fund hauptsächlich von Betreibern des Kabelfernsehens. Diese müssen aufgrund von Gesetzesregelungen in "experimentelle Streams" investieren, zu denen auch Spiele zählen. Der Zwischenschritt über die Investmentfirma "Canada Media Fund" erhöht ihre Chancen, dass sie das Geld wiedersehen.