In einem Blog-Eintrag schreibt ein ehemaliger Mitarbeiter eines bislang noch anonymen Entwickler-Studios über eine überraschende Kündigung sämtlicher Mitarbeiter. Die Art und Weise, wie diesen Mitarbeitern gekündigt wurde, dürfte wohl noch für Aufregung sorgen.

Das Studio lud die Mitarbeiter in den US-Freizeitpark Six Flags ein und hatte Busse engagiert, mit denen sie zu dem Ort des Vergnügens chauffiert wurden. Alles sah an diesem Tag nach einem witzigen und entspannten Betriebsausflug aus. Und das war es auch bis zum Ende.

Doch als viele der Mitarbeiter den Park verlassen wollten, fanden sie plötzlich keine Busse mehr vor. Die Zeit verstrich, die Mitarbeiter vergnügten sich noch etwas... aber auch weiterhin war von den Bussen weit und breit keine Spur. Und als der Park geschlossen wurde und noch immer kein Bus in Sicht war, mussten die Mitarbeiter sich selbst um den Nachhauseweg kümmern.

Manche riefen ein Taxi und andere ließen sich wiederum von Familienmitgliedern abholen. Der Mitarbeiter, der diesen Blogeintrag verfasst hat, wollte sein Auto am nächsten Morgen (Samstag) aus der Firmenzentrale abholen, ebenso wie andere auch.

Allerdings standen sie vor verschlossenen Türen. Der Sicherheitscode wurde geändert und ein Betreten des Geländes war unmöglich. Wie sich anschließend herausstellte, wurde sämtlichen Mitarbeitern gekündigt.

Während sie sich am Freitag im Vergnügungspark befanden, wurde das Gebäude abgeriegelt und alle Accounts, Mails und Server wurden entfernt bzw. unzugänglich gemacht. Die ehemaligen Mitarbeiter durften ihre Autos erst am folgenden Montag vom Gelände abholen.

Der Hintergrund: der Entwickler wurde von einem ebenso bislang noch unbekannten Publisher aufgekauft. Der Grund für die Kündigungen wurde ihnen aber nicht mitgeteilt.

Dass gekündigte Mitarbeiter vom Firmengelände ausgesperrt werden und teilweise auch direkt von der Security am Tag der Kündigung vor die Türe gesetzt werden, ist in den USA übrigens nicht ungewöhnlich.