Wieder einmal hat Greenpeace den "Leitfaden zur Grünen Elektronik" veröffentlicht. Darin geht es um eine Bewertung der 14 marktrelevantesten Hersteller und deren Bemühungen, im Bezug auf Umweltpolitik und den Umgang mit giftigen Substanzen in Elektroprodukten sowie deren Recycling Programme. Doch nicht nur die aktuelle Lage wurde unter die Lupe genommen, sondern auch Zukunftspläne der Unternehmen.

Als schlechtestes Beispiel ging Apple aus dieser Prüfung hervor. Im Gegensatz zum chinesischen PC-Hersteller Lenovo, der sich nach ganz vorne arbeiten konnte, bleibt Apple unverändert auf dem letzten Platz. Besonders mit Blick auf den schnell wachsenden Markt in China ist es schön zu sehen, dass man Wachstum und Umweltschutz problemlos vereinbaren kann. Das sieht auch Greenpeace-Toxikologin Zeina Alhajj so " Angesichts der wachsenden Elektronik-Müllberge in China ist es schön zu sehen, dass gerade ein chinesischer Hersteller eine Vorreiterrolle einnimmt und zumindest für die eigenen Elektroabfälle Verantwortung übernimmt".


Weiter wurden Nokia und Sony Ericsson lobend erwähnt, da sie planen mehr als die geforderten Giftstoffe im nächsten Jahr aus ihren Produkten zu entfernen. Greenpeace ist sich sicher, dass ihr Leitfaden bereits jetzt positive Effekte auf die Industrie hatte und spricht selbst von einem " regelrechten Wetteifern um die vorderen Plätze". Den Gesamten Artikel findet ihr auf der Homepage von Greenpeace.