'Eidos Montreal'-Gründer Stephane D'Astous hat das Unternehmen verlassen und kritisiert im Rahmen dessen Publisher Square Enix.

Aktuelles - 'Eidos Montreal'-Gründer verlässt das Unternehmen und kritisiert Square Enix

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Aktuell befindet sich THIEF bei Eidos Montreal in Entwicklung. Um das Projekt macht sich D'Astous allerdings keine Sorgen.
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Demnach habe man drei AAA-Titel veröffentlicht und es totz der positiven Kritiken nicht geschafft, die finanziellen Ziele zu erreichen. Und das habe viele wachgerüttelt. Man besitze tolle Spiele und hätte diese häufiger verkaufen können - laut D'Astous müsse Square dieses Problem nun ernsthaft angehen.

Dadurch sich die Top-Spiele nicht wie erhofft verkauften, nahm Square Umstrukturierungen vor. Bis das Studio diese Information überhaupt mitgeteilt bekam, soll eine ganze Weile vergangen sein.

Zudem bezeichnet er es als unglücklich, dass sämtliche Führungsetagen der verschiedenen Studios unter Square nicht in die strategischen Pläne einbezogen wurden. Er selbst hatte Probleme damit, die verschiedenen Dinge im Plan von Squares CEO Phil Rogers zu verstehen.

Für D'Astous stellt die Kommunikation innerhalb von Square Enix ein großes Problem dar. Seit März habe er seine Bedenken geäußert sowie Vorschläge gegeben und damit gedroht, Eidos Montreal zu verlassen.

Für das bei Eidos Montreal entstehende THIEF zeigt er sich immerhin zuversichtlich, zumindest was das Studio angeht. Das Team leiste eine gute Arbeit.

Letztendlich trat er ab, da der Mangel an Führung, der Mangel an Mut und der Mangel an Kommunikation so offensichtlich waren, dass er seinen Job nicht mehr ordnungsgemäß ausüben konnte.