Politiker und Videospiele - das sind zwei Welten, die hierzulande nicht selten mit voller Wucht aufeinanderprallen. In den USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gibt es längst Verknüpfungen zwischen der ernsten und der unterhaltsamen Branche und möglicherweise kommt bald eine weitere hinzu. Denn Jim Ward, früherer Chef der Spieleschmiede LucasArts, kandidiert als Politiker.

Aktuelles - Ehemaliger LucasArts Chef will in die Politik

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Als Chef des Star Wars Franchise hatte Ward schon einmal mit der Macht zu tun.
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Wards, der als Verantwortlicher für das Star Wars Franchise schon einmal mit der Macht zu tun hatte, möchte den 5. Kongressbezirk Arizona vertreten. Dass er neu in der Politik ist, gibt er selber zu: "Ich bin kein professioneller Politiker. Ich bin Geschäftsmann. Aber meiner Erfahrung nach geht eine Veränderung vor sich, die falsche Art von Veränderung[...]"

Ward definiert sich und seine politische Philosophie als konservativ und kritisiert vor allem die von Präsident Obama angestrebte Gesundheitsreform. Ob es der Mann aus der Spielebranche wirklich in den Konkress schafft, ist ungewiss. Zahlreiche Spieler und Vertreter der Spieleindustrie in den USA hoffen jedoch darauf, dass mit Ward ein Branchenfachmann endlich in der eher spielefeindlichen Politik aufräumt.

Und wenn ein Westernschauspieler Präsident werden kann und es ein europäischer Bodybuilder gar auf den Thron von Kalifornien schafft, warum sollte Jim Ward da keinen Platz im Kongress bekommen?