Es ist mal wieder Ostern. Und was gibt es Besseres als Ostereier zu suchen? Wer leider nicht soviel Glück bei der Suche hatte, oder erst gar keine erhielt, darf sich dennoch über diese Easter Eggs aus Filmen, Spielen und Musik freuen.

Aktuelles - Easter Eggs aus Filmen, Spielen und Musik

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Easter Eggs finden leicht gemacht
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Easter Eggs sind nicht nur an Ostern eine willkommene Abwechslung. Im Laufe der Jahre hat sich vor allem in der Unterhaltungsindustrie ein regelrechter Run auf diese kleinen, versteckten, manchmal mehr, manchmal weniger sinnvollen Details entwickelt, und jeder, der was auf sich hält, versucht, ein möglichst gut verstecktes Easter Egg zu platzieren. Hier nur einige der unzähligen Easter Eggs aus Filmen, Spielen und Musik.

Filme:

  • Fight Club: In David Finchers Klassiker Fight Club ist man zu sehr damit beschäftigt, dem Mind-Fuck und den berauschenden Bildern zu folgen, um tatsächlich zu erkennen, dass in quasi jeder einzelnen Szene ein Starbucks-Becher versteckt ist. Das ist wirklich wahr, sogar Regisseur David Fincher hat das persönlich bestätigt. Nur ein einziges Mal, als ein Starbucks-Cafe in die Luft fliegt, verlangte das Unternehmen, dass man das Logo vom Schild entfernt.
  • Fast & Furious: Die adrenalingeschwängerte Reihe, dessen 7. Teil vom Tod Paul Walkers überschattet wurde, hat tatsächlich eine Verbindung zu George Lucas' 'Star Wars'-Saga. Inwiefern? Schaut man sich in Fast Five mal einen der öfters auftauchenden Ausschnitte an, in denen die Computer-Profile der Team-Mitglieder zu sehen sind, erkennt man, dass Hans voller Name Han Seoul-Oh lautet - Han Solo, anyone?
  • Departed - Unter Feinden: Es gibt ja nicht wenige Leute, die der Meinung sind, dass Martin Scorseses Remake dem Original aus Hong Kong nicht das Wasser reichen kann. In einem ist Departed aber auf jeden Fall überlegen - in Sachen Easter Eggs. Denn schaut man sich den Film genauer an, wird man erkennen, dass jede wichtige Person, die im Laufe des Filmes das Zeitliche segnen wird, bereits lange vor ihrem Tod in irgendeiner Szene mit einem X markiert wurde, natürlich perfekt an die Umgebung angepasste X. Zum Beispiel in Form von Stahlträgern, oder eines Teppichbodens. Diese Idee lieh sich Scorsese übrigens von Howard Hawks Original-Scarface aus dem Jahre 1932.

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Watchmen: Der maskierte Held verhindert den Tod von Bruce Waynes Eltern (Bild von comicsblog.fr)
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  • Watchmen: Dass Zack Snyder womöglich genau der richtige Regisseur ist, um Batman erneut auf die Leinwand zu bringen, darauf deutet sein Easter Egg in Watchmen, seiner kongenialen Comicverfilmung von 2009 an. Seht euch das Bild an. Der maskierte Held verpasst einem Kriminellen einen satten Schlag ins Gesicht. Der kriminelle sieht dabei aus wie Joe Chill, der Mann, der Bruce Waynes Eltern im Original-Comic umbrachte. Im Hintergrund beobachtet ein offensichtlich reiches Pärchen diese Auseinandersetzung. Der Mann hat dabei eine Schramme im Gesicht. Wurde er bereits attackiert? Neben ihnen steht ein älterer Herr, Alfred? Dass sie gerade aus einem Theaterstück kommen, darauf deutet die Plakatwand hinter dem maskierten Helden hin. Dort steht: Gotham Opera House. Darunter auf Deutsch: Fledermaus. Und wem das noch zu subtil ist: Gleich daneben sind echte Batman-Poster!

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Das allererste Easter Egg in Robinetts Adventure
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Spiele:

  • Adventure: Das Spiel mit dem allerersten Easter Egg. Grund war der, dass Atari zu Beginn keine Credits für die Entwickler seiner Spiele zuließ. Warren Robinett, der das Spiel Adventure entwickelte, wollte sich nicht damit zufrieden geben, und versteckte das allererste Easter Egg überhaupt in einem Spiel. ist man in der lage, einen bestimmten Pixel zu finden, und verschiebt ihn vor eine bestimmte Wand, erscheint der Name des Entwicklers. Kuriosität am Rande. Nachdem Atari durch Robinett, der zu dem Zeitpunkt bereits gekündigt hatte, darüber informiert wurde, beauftragte man einen Entwickler damit, dies zu korrigieren. Dieser entgegnete allerdings, dass er anstelle von Robinetts Namen "Fixed by Brad Stewart" einfügen werde, weswegen das Easter Egg beibehalten wurde.
  • Crysis 2: Crysis 2 hat gleich einen ganzen Haufen Easter-Eggs zu bieten. Das folgende gehört mit zu den gelungensten in Spielen überhaupt: In der Mission Dead Man Walking gibt es einen nicht funktionierenden Fahrstuhl. Aktiviert ihr den Strom für diesen Fahrstuhl, bietet sich eine Discoparty, die an Rémi Gaillards Fahrstuhl-Prank angelehnt ist.
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Wenigstens etwas, über das man in Aliens: Colonial Marines mit Absicht lachen kann (Bild von reddit.com)
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  • Aliens: Colonial Marines: Gearbox Softwares Aliens-Titel bekam von allen Seiten nur Schläge reingedrückt. Schlecht programmiert, miese Grafik, noch miesere KI. Kurz: Alles, was schiefgehen konnte, ging bei diesem Titel schief. Einziger Lichtblick bleibt da das Easter Egg, welches man in Aliens: Colonial Marines versteckt hat. Geht man in der Mission One Bullet ins Labor, findet man dort in einem der Containment-Behälter einen Gehstock und einen Hut. Man erinnere sich: In Mel Brooks' Parodie Spaceballs bricht nicht nur ein Chestburster in einem Restaurant aus John Hurt, dem Darsteller, aus dem auch schon in Ridley Scotts Alien besagtes Wesen bricht, das Alien stolziert daraufhin auch tanzend und singend mit Gehstock und Hut wieder hinein in die Küche.
  • Dead Space: ACHTUNG SPOILER: Im unglaublich intensiven ersten Teil der Sci-Fi-Horror-Reihe muss Isaac Clarke am Ende erfahren, dass seine Ex-Freundin Nicole Brennan bereits tot war, als er die USG Ishimura erreichte. Doch dem Spieler hätte dies durchaus früher bewusst sein können, denn die jeweils ersten Buchstaben der einzelnen Missionstitel formen den Satz: Nicole is Dead.
  • Wave Race: Blue Storm: Nintendos aufregendes Rennspiel hatte ein ganz besonderes Easter Egg: Einen zu Tode gelangweilten und extrem sarkastischen Kommentator. Gibt man in den Audio Settings eine spezielle Tastenkombination ein, erhält man diesen fiesen Kommentator, der das Rennen sicherlich abwechslungsreicher gestalten kann. You've chosen poorly!
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Junge, Junge, Aphex Twin hat vielleicht Ideen (Bild von bastwood.com)
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Musik:

  • Aphex Twin: Der irische DJ Richard David James, Stagename Aphex Twin ist für eines ganz besonders berühmt-berüchtigt: Sein Gesicht, das unglaublich bedrohlich und verstörend wirken kann, in nahezu alle seine Musikvideos, Cover und Promotional Art zu schleusen. Den Vogel schoss er allerdings mit seinem Album Windowlicker ab. Spielt man den zweiten Track der CD auf dem PC mit einer Musiksoftware und einem Spectropgraph-Addon ab, sieht man ab 5:27 Min was? Genau, das gruselige Gesicht von Aphex Twin.

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Was wohl an den Gerüchten dran ist? (Bild von theguardian.com)
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  • Beatles: Hier sind gleich mehrere Easter Eggs vereint, und die ergeben das Gesamtbild eines der größten Verschwörungstheorien in der Musikgeschichte. Glaubt man den Verschwörungstheoretikern und den ganzen, zahllosen Hinweisen in den Easter Eggs, so ist Paul Mc Cartney bereits am Mittwoch, den 9. November um ungefähr 5 Uhr morgens des Jahres 1966 bei einem Autounfall verstorben, und von einem Gewinner eines Doppelgänger-Wettbewerbs mit dem Namen entweder William
    Shears Campbell, Billy Shears oder William Sheppard ersetzt worden. Die Hinweise? Kamen in Form von Easter Eggs. Spielt man Revolution #9 rückwärts, hört man "turn me on dead man". Am Ende des Songs "Strawberry Fields Forever" glauben viele, John Lennon "I buried him" sagen zu hören. Manche hören aber auch eher "Cranberry Sauce". Hört sich man den Song "I am the Walrus" rückwärts an, kann man "Ha, ha. Paul is dead" vernehmen. Viele Easter Eggs, die Anspielungen auf diesen vermeintlichen Tod sind, finden sich auf auf den Album-Covers. Spiegelt man den Schriftzug von "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" auf der Trommel des gleichnamigen Albums, kann man "I ONE I X HE DIES" lesen, wobei das X unter Paul McCartney steht. In diesem Album enthält der Song "A Day in the Life", wenn man ihn rückwärts spielt, auch die Phrase "Paul is dead now, miss him, miss him, miss him." Im Inlay trägt Paul McCartney auch eine Binde mit den Initialen OPD, was als "Official Pronounced Dead" gedeutet werden kann. Überhaupt enthält dieses Album die meisten Hinweise in Form von Easter Eggs, egal ob nun in den Songs oder auf dem Cover. Die Beatles spielten ab 1966 auch nicht mehr live. Was an der Sache dran ist, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben.