Electronic Arts zieht in der aktuellen Ausgabe des EA-Magazins ein Resümee der öffentlichen Debatte über Gewaltdarstellungen in Computer- und Videospielen. EA hat dazu unterschiedliche Meinungsbildner gebeten, das Thema aus wissenschaftlicher, kulturgeschichtlicher und politischer Sicht zu beleuchten. Unter anderem kommen Prof. Jürgen Fritz, Leiter des Forschungsschwerpunktes "Wirkung virtueller Welten" an der Fachhochschule Köln, Bernd Graff, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, sowie Peter Ruhenstroth-Bauer, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, zu Wort.

Dazu Jörg Trouvain, Geschäftsführer Electronic Arts Deutschland:

"Die Herausforderung bei Computer- und Videospielen ist die fehlende 'Lesefähigkeit' der Eltern. Bücher oder Filme begreifen viele aus ihrer pädagogischen Erfahrung und der eigenen Entwicklung und können den Inhalt nachvollziehen und beurteilen. Spiele dagegen sind für Erwachsene häufig noch eine unbekannte Größe, die eigenen Regeln folgt und die diese oft nicht nachvollziehen können. Gewalt oder Tod in einem Spiel sind aber ebenso dramaturgische Elemente wie in einem Krimi oder einem Roman. Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche die Spiele spielen, die für ihre Altersgruppe geeignet sind. Die Altersangaben der USK geben entsprechende Hinweise. Und: Eltern und Lehrer sollten sich dafür interessieren, was gespielt wird."