So langsam erreicht die Wirtschaftskrise auch die Spieleindustrie. Studios werden geschlossen, Entwickler entlassen, Projekte eingestampft. Auch Publisher Electronic Arts spart an allen Enden und Ecken. Trotzdem zeigt sich Unternehmenschef John Riccitiello unbeeindruckt und glaubt tatsächlich, "dass die Wirtschaftskrise, in die die Spieleindustrie 2008 geraten ist, ein Segen ist".

Die Krise werde, führt Riccitiello weiter aus, das Gesindel aus dem Geschäft treiben, die qualitativ minderwertigen Spiele in den Regalen reduzieren und jenen Entwicklern eine sichere Zukunft garantieren, die "bestimmt handeln". Wer da konkret zum "Gesindel" gehört, wollte der Firmenchef nicht verraten, kann sich aber sicher sein, dass es dazu in der Branche höchst unterschiedliche Ansichten gibt.