Na da trifft sich was. Beides ist nicht jugendfrei, aber was ist nun eigentlich gemeint?

Also ganz langsam: Mehr Handlung in Porno-Filmen wurde feixend gefordert, weil mal wieder eine Doom-Verflimung im Gespräch ist.

Und noch langsamer: Letztjährig überstiegen die Umsätze der Game-Branche zum ersten und garantiert nicht letzten mal die der US-Filmindustrie. Elf Milliarden Dollar konnten verbucht werden, und das bei niedrigeren Produktionskosten. Beide riesigen Zweige sind dabei, mehr und mehr zu verschmelzen. Nicht nur das, auch die Gleichberechtigung wird offensichtlich.

Spiele erscheinen zeitgleich zum Film, zunehmend mit schon berühmten Sprechern besetzt und zukünftig auch mit den Gesichtern der Stars selbst. In exklusiven Zwischensequenzen ist das natürlich schon der Fall.

Zurück zum Ausgangspunkt: Es gilt schon beinah als sicher, dass Titel wie Halo und Doom bald als Action-Abend im Kino erlebt werden können. Dazu hat id Software im Falle von Doom die Rechte an Warner Brothers vergeben. Universal und Columbia hatten bereits Projekte veröden lassen. Warner unterliegt in diesem Deal einer Frist, nach deren Ablauf die Rechte wieder verloren werden.

Schauen wir uns Doom an, so ist der Wunsch nach mehr Handlung in Porno-Filmen kein reiner Scherz, amüsiert aber auf seine direkte Art doch sehr. :-)

Frank Patalong vom Spiegel dazu: Die Technik, langsam erwachsen, scheint reif für mehr "Film".

Zum Abschluß: Das schöne, aber passive Kino verlangt Games wohl mehr ab, als das interaktive Spiel dem Film. Die Entwicklung und deren Resultate mag ein jeder selbst beurteilen.