Egal, was es für Einzelschicksale innerhalb der Industrie auch gibt, die Videospieleindustrie boomt. Zumindest in den USA. Dort soll sie laut eines Reports der Entertainment Software Association rund vier Mal so schnell wachsen wie die eigentliche US-Wirtschaft.

Aktuelles - Die US-Videospieleindustrie wächst vier Mal schneller als die eigentliche US-Wirtschaft

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Man darf sich wohl von Pleiten und Insolvenzen innerhalb der Videospieleindustrie nicht blenden lassen. Der Untergang von Publishern wie THQ und finanzielle Probleme wie die von Crytek sind wohl in erster Linie hausgemacht. Die allgemeine Tendenz sieht da anders aus. Laut eines Reports der Entertainment Software Association ist zumindest die US-Videospieleindustrie stetig am wachsen. Von 2009 bis 2012 hatte sie gar eine Wachstumsrate, die rund vier Mal höher ausfiel als die eigentliche US-Wirtschaft an sich. Und das mit einer kumulierten jährlichen Wachstumsrate von mehr als 9 Prozent für die angegebenen Jahre.

2012 beschäftigte die US-Videospieleindustrie rund 42.000 direkte Mitarbeiter in rund 36 Bundesstaaten, was ein Wachstum gegenüber 2009 von über 30 Prozent ausmacht. Im Durchschnitt erhielt ein direkt angestellter Mitarbeiter ein Jahresgehalt von rund 95.000 Dollar. Insgesamt erhielten alle Mitarbeiter, auch die indirekt beispielsweise über Zeitarbeitsfirmen angestellten Mitarbeiter rund 4 Milliarden Dollar. Die meisten direkten Mitarbeiter befinden sich dabei im US-Bundesstaat Kalifornien.

"Die hocheffiziente High-Tech-Videospieleindustrie produziert stetig die wertvollsten Jobs in der US-Wirtschaft", so Michael D. Gallagher, Präsident und CEO der Entertainment Software Association. "Unsere Industrie ist eine der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsbereiche der Nation und prepräsentiert Hunderttausende von hochbezahlten, gut gebildeten Profis, Künstlern und Erfindern."