Auf der DICE Summit 2016 wurden Star-Designer Hideo Kojima und Regisseur Guillermo del Toro von Geoff Keighley interviewt. Dabei teilten sie auch mit, dass es derzeit wohl keine Pläne für eine Zusammenarbeit gebe.

Aktuelles - DICE 2016: Hideo Kojima spricht über Horrospiele, VR und über Del Toro und Reedus

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAktuelles
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 2/31/3
Hideo Kojima und Guillermo del Toro waren ebenfalls auf der DICE Summit 2016 zu Gast
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Vom 16. bis 18. Februar fand in Las Vegas erneut die DICE Summit, eine Fachtagung der Spieleindustrie, statt. Das Highlight des letzten Abends war das Interview mit Hideo Kojima und Guillermo del Toro, moderiert von Spielejournalist Geoff Keighley.

Keine Kooperation mit Del Toro und Reedus geplant

Die schlechte Nachricht vorweg: Es ist leider keine erneute Zusammenarbeit mit Del Toro und The Walking Dead-Star Norman Reedus geplant, wie Kojima mitteilte. Ein Bild von Reedus mit Kojima sorgte erst in den letzten Tagen für erneute Gerüchte.

"Es sind beides großartige Personen", so Kojima. "Sie sind interessante Personen... Ich bin gut mit ihnen befreundet und ich würde es lieben, in Zukunft mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aber ich habe keine Ahnung, wann das sein wird."

Del Toro lernte er 2008 kennen, als der Regisseur zwecks des Kinostarts von Hellboy 2: Die goldene Armee in Japan weilte. Wiederum erfuhr Kojima, dass Del Toro ein Fan der Metal Gear Solid-Reihe sei. Und so bat er ihn darum, ein Kommentar für die Veröffentlichung von Metal Gear Solid 3 zu verfassen. Seither verbindet beide eine tiefe Freundschaft. Zudem seien beide leidenschaftliche Sammler von Actionfiguren.

Das erste Projekt entscheidet über die Zukunft

Momentan bereite Kojima das erste Projekt vor, von dessen Erfolg auch die Zukunft seines Studios Kojima Productions abhänge.

"Ich stelle ein Team zusammen, arbeite an den Bereichen, denke darüber nach, welche Engines wir verwenden werden, etabliere das Umfeld für das Studio und teste die Technologien. Das mache ich alles parallel. Wenn das erste Projekt scheitert, werden wir keine Zukunft mehr haben, über die wir sprechen können. Von daher konzentrieren wir uns sehr darauf. Es ist ein großes Spiel, daher sind wir sehr sorgsam."

Kojima wolle sich aber nicht nur auf Spiele konzentrieren. Sobald er etwas Luft habe, wolle er auch Animes und andere Dinge wie VR in Angriff nehmen.

Da er sehr anfällig für die gefürchtete Motion Sickness sei, fiel es ihm in der Vergangenheit schwer, das Thema Virtual Reality näher zu betrachten. Doch die neuesten Entwicklungen geben auch ihm die Gelegenheit, VR-Projekte in Angriff zu nehmen. Dennoch gebe es auch hier noch Verbesserungsbedarf. Vor allem was das Headset anginge, das auch heute noch zu klobig sei.

Interessiert an Horror

Kojimas Interesse am Horrorgenre entspricht allerdings nicht unbedingt dem konventionellen Jump Scare-Horror der Neuzeit.

"Shooter machen immer Spaß, aber ich bin mehr daran, beispielsweise Gefühle aus den Leuten zu kitzeln. Beispielsweise Unmut, vielleicht auch Schrecken. Aber nicht die Art Schrecken wie bei grotesken und blutigen Dingen, aber eine andere Art von Schrecken."

Role Play Convention - Cosplay Wins: die besten Cosplays aller Zeiten

Klicken, um Bilderstrecke zu starten (153 Bilder)

Aktuellstes Video zu Aktuelles

Aktuelles - The Governator (US-Trailer)16 weitere Videos