Tabellen, Graphen, Zahlen und Prozentsätze sind ja eigentlich nicht das Augenmerk der Spieler, mit Ausnahmen von Wirtschaftssimulationen alá Cities XL oder auch einem Fussball Manager. Jedes Jahr gibt es aber auch eine nationale Gamer-Umfrage, welche von TNS und Gamesindustry.com durchgeführt wird.

Diesen Sommer war es wieder so weit, wobei jeder, der älter als acht Jahre und über einen Internet-Zugang verfügte, befragt werden konnte. Diese Umfrage findet natürlich auch in anderen Ländern statt, namentlich: Belgien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien und die USA.

Die erhaltenen Daten sind normalerweise für Unternehmen sehr interessant, da man an Hand dieser feststellen kann in welchen Bereichen man am besten investieren kann. Aber auch für den Otto-normal-Spieler sind durchaus ein paar interessante Fakten dabei.

So spielen 65% aller Deutscher bereits Computerspiele. In Europa scheint das durchaus der übliche Schnitt zu sein. Springt man aber über den großen Teich stellt, sich heraus dass diese Zahlen nicht sonderlich beeindrucken. Denn dort spielen etwa 83% der US-Bevölkerung.

Die Auswahl der Spieleplattform ist hingegen wenig überraschend. So bleibt Deutschland weiterhin fest in der Hand von PC-Spielen. Wirft man einen Blick auf die Konsolen, liegen die USA und England mit großem Abstand vorn.

Trotzdem hat das Medium Spiele noch lange nicht die Krone übernommen. So triumphiert bei uns immer noch das Fernsehen, Internet und sogar das Radio vor unserem Lieblingshobby.

Der Boom der MMO's und virtuellen Welten lässt auch weiterhin nicht nach, wobei World of Warcraft und Second Life wohl immer noch einen Großteil davon einnehmen. Vor allem in der Altersgruppe der 13-19-jährigen ist das gut zu sehen. Danach spielen 43% der Männer aber nur 15% der Frauen in dem Genre.

Was den Erwerb von Zusatzinhalten angeht, halten sich die europäischen Länder noch weitestgehend zurück. Deutschland bildet sogar das Schlusslicht und ist kaum bereit, dafür Geld auszugeben. Spiele werden zum größten Teil noch beim Händler gekauft, wobei auch Online-Händler sehr bleibt sind. Spiele nur in digitaler Form zu erwerben, wie zum Beispiel über Steam, scheint dagegen kaum eine Alternative zu sein. Nur 6% der Befragten stimmten dafür.

Wer noch mehr Fakten haben will, der sollte auf der Website des Unternehmens vorbeischauen. Passende Links folgen unten.