Wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) mittels der Halbjahresbilanz mitteilt, wurden auf dem deutschen Spielemarkt 752 Millionen Euro Umsatz (Neukäufe) in den ersten sechs Monaten dieses Jahres generiert. Das betrifft sowohl die digitalen als auch physischen Games.

Aktuelles - Deutsche gaben 156 Mio. Euro für Spiele-Abos und Item-Käufe in der ersten Jahreshälfte aus

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Vor allem von GTA 5, Call of Duty und Co. erhofft man sich satte Verkäufe, die ein Umsatzplus von 3,5 Prozent bis Ende 2013 hervorrufen sollen.
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Die 752 Millionen teilen sich in 596 Millionen Euro für neue Spiele auf, wobei diese 3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen. 156 Millionen Euro hingegen wurden für Spiele-Abos und Item-Käufe ausgegeben - 63 Mio. Euro für Abonnements und 93 Mio. Euro für zusätzliche Inhalte.

Verkauft wurden letztendlich 34,4 Millionen Spiele. Und diese wiederum teilen sich in 9,6 Millionen Spiele für Konsolen (Umsatz 293 Mio. Euro) und 11,9 Millionen Titel für PC (Umsatz 202 Mio. Euro) auf. Bei den Handhelds (Umsatz 78 Mio. Euro) wurden 2,8 Millionen Spiele an die Kunden gebracht.

Demnach ist hier eine deutliche Abwärtsbewegung zu erkennen - der Handheld-Markt ging um 3 Prozent ein und verbuchte ein Umsatzminus von 13 Prozent, während die Konsolen um ein Prozent und PC zwei Prozent beim Absatz der Spiele stiegen. Dafür mussten die Konsolen ein Umsatz von -4 Prozent und der PC -5 Prozent verbuchen.

Der Bereich Smartphone und Tablet darf sich über ein ordentliches Wachstum von 20 Prozent freuen. Umgesetzt werden konnten 24 Millionen Euro, während 10,2 Millionen Spiele (-7 Prozent) verkauft wurden.

Interessant dürfte zu sehen sein, dass sich das Verhältnis von physisch und digital erworbenen Spielen kaum verändert hat. 57 Prozent (Vorjahr 58) aller Titel wurden auf Datenträger erworben, 43 Prozent (Vorjahr 42 Prozent) hingegen digital.

"Das erste Halbjahr 2013 war durchwachsen, aber grundsätzlich wurde schon immer in der zweiten Jahreshälfte mehr Umsatz und Absatz als in den ersten sechs Monaten erzielt. Vor dem Hintergrund der Markt- und Konsumentenindikatoren sind wir sehr optimistisch, dass wir am Ende des Jahres ein positives Wachstum sehen werden. Trotz des Wandels der Branche ist Deutschland weltweit der stabilste Markt", erklärt BIU-Geschäftsführer Dr. Maximilian Schenk.

Der BIU rechnet bis zum Jahresende mit einem Umsatzplus von 3,5 Prozent auf 1,916 Milliarden Euro.