Die Entwicklung auf dem Markt für digitale Unterhaltung ist in den letzten Jahren förmlich explodiert. Obwohl die älteren Generationen oft Jahre brauchten, um sich mit den neuen technischen Errungenschaften anzufreunden, ging es schon bisher gut voran. Es wird allerdings bald noch schneller gehen, denn der Nachwuchs hat die Probleme mit der Eingewöhnung nicht und giert nach Digitalem.

Wie die NPD Group herausgefunden hat, vereinnahmen die Kids eine rasant anwachsende Menge an Entertainment pro Jahr. Und der Trend dabei geht eindeutig in die digitale Richtung - in allen Bereichen. Gespielt wird natürlich am liebsten und dafür nutzen 85 Prozent der Kids ihre Geräte. Mit 60 Prozent liegt die Musik auf Platz zwei, gefolgt von Clips aller Art mit 22 Prozent Nachfrageanteil.

Sandkasten und Wasserpistole haben also ausgedient. Klassische Medien, Spielzeugproduzenten und der Einzelhandel müssen sich warm anziehen. In den kommenden Jahren liegt nämlich möglicherweise kein Päckchen vom Weihnachtsmann mehr unter dem Weihnachtsbaum, sondern es strömen vorwiegend digitale Geschenke über die Datenautobahn.