Moin liebe Gamona-Community. Ein letztes Moin von mir, ich mache es kurz und schmerzvoll: Ich verlasse Gamona und das hier ist mein letzter Artikel für die Seite. Wohin genau es mich verschlägt, das kann ich noch nicht verraten. Trotzdem möchte auf das ereignisreiche Jahr 2017 zurückschauen und vor allen Dingen eines tun: Mich bei euch bedanken.

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Falls ihr mich immer noch nicht kennen solltet, dann... Habt ihr halt Pech gehabt. Spaß beiseite: Am besten stellt sich ein Videospiel-Redakteur doch über seine Lieblingsspiele vor, oder nicht? Wer meine Lieblingsspiele noch nicht kennen sollte, der findet selbige hier:

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Aktuell gibt es aber einen Trend im Internet, bei dem Twitter-Nutzer ihre Lieblingsspiele für ihre jeweiligen Konsolen auflisten. Dem schließe ich mich unverfroren an:

Konsolen:

Super Nintendo: Super Mario World
Nintendo Gamecube: killer7
Nintendo Wii: Mario Kart Wii
Playstation 2: Kingdom Hearts 2
Xbox 360: Halo: Reach
Playstation 4: Persona 5
Xbox One: Life is Strange

Handhelds:

Game Boy Colour: Pokémon Silber
Game Boy Advance SP: Yu-Gi-Oh! Dungeon Dice Monsters (Ja, wirklich)
Nintendo DS: Phoenix Wright: Ace Attorney - Trials and Tribulations
Nintendo 3DS: Monster Hunter 4 Ultimate
Playstation Portable: Kingdom Hearts Birth by Sleep

Wie ihr also unschwer erkennen könnt, habe ich ein ziemliches Faible für japanische Spiele. Warum? Weil sie meiner Erfahrung nach meistens unberechenbar sind; während westliche Entwickler und Publisher immer weiter Spiele nach der Stange produzieren, bestechen ihre japanischen Pendants mit Witz, Charme und Kreativität. Das hat sich auch in meinen Texten widergespiegelt: Meine liebsten, von mir verfassten Beiträge sind über zwei japanische Entwickler-Legenden.

1. Satoshi Tajiri, den Erfinder von Pokémon:
Original-Artikel: "Die Geburt von Pokémon - Vom Bankrott zum Millionär"

2. Suda51, einem wahren Punk in Sachen Videospielentwicklung.
Original-Artikel: "Von Persönlichkeitsstörungen zum Suizid eines Wrestlers: Der Werdegang von Suda51"

Falls ihr diese Artikel noch nicht gelesen haben solltet, würde es mich freuen, wenn ihr sie euch einmal anschaut.

Insofern war 2017 für mich eigentlich das perfekte Jahr, um in den Videospieljournalismus einzusteigen: Japano-Hits wie NieR: Automata, Persona 5, The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Super Mario Odyssey dominierten dieses Jahr schließlich die Toplisten und Game Awards. Und ja, es war ein absolut fantastisches Spielejahr - von einigen Dämpfern wie Battlefront 2, Mass Effect: Andromeda und Mittelerde: Schatten des Krieges mal abgesehen. Aber die sind ja auch nicht aus Japan, das konnte ja nix werden.

Zudem hatte ich die Möglichkeit zum ersten Mal nach Japan reisen und dabei gleich Monster Hunter World anspielen zu dürfen. Ein aller Voraussicht nach fantastisches Spiel, das ich mir gleich zu Release besorgen werde! Meine Video-Vorschau dazu findet ihr hier:

Monster Hunter World - 16 Stunden angespielt - eine erste Preview17 weitere Videos

Highlights waren ebenfalls die diesjährige gamescom und Presse-Events, bei denen ich zahlreiche alte und neue Gesichter treffen konnte. Denn egal wie unterschiedlich der Geschmack in Sachen Videospiele auch sein mag, am Ende freut man sich doch einfach darüber, mit anderen wissbegierigen Zockern über eines seiner liebsten Hobbies quatschen zu können. Das alles ist durch Gamona möglich geworden. Dafür bedanke ich mich herzlich.

Ein weiteres Danke gebührt dem Gamona-Team: Danke an David, der hinter den Kulissen den Kahn stets auf Kurs gehalten hat, Marina, Lina, Vanessa, Hy, Marvin und meinen ehemaligen Kollegen Michael Paul. Ich wurde kurzfristig aber mit umso mehr Liebe ins Team aufgenommen, das ist nicht immer so. Es war mir eine Ehre mit ihnen zu arbeiten - so sagt der Typ aus Star Trek das doch?

Zu guter Letzt vielen Dank auch an die Gamona-Community, die mich trotz anfänglicher Skepsis gut aufgenommen hat. Besonders die heißen Debatten in den Kommentarspalten haben mir Spaß gemacht - ja, auch die zu ELEX. Das ist etwas was ich bei vielen anderen Seiten mittlerweile vermisse; der Austausch zwischen Leser und Redakteur. Die Foren, mit denen ich einst groß geworden bin, gibt es nicht mehr. Twitter ist ein funktionstüchtiger, aber für Debatten ungeeigneter Ersatz. Dementsprechend ein großes Dankeschön an Icesaac, Trumpledore, gamona-drews, und ja - auch ItagakisPapaAusDemCabrio.

Wir schreiben uns.