Update: Crytek ist mit der Ansicht von Rasmus Hojengaar im Bezug auf Maßnahmen gegen den Gebrauchtmarkt anscheinend gar nicht einverstanden und bewegte ihm zu einem Statement zu dem Thema. In diesem rudert er wieder zurück und sagt, dass alles doch nicht so gemeint war.

"Mein Kommentar im Interview vom 24. April, in dem es um das 'Blockieren von Gebrauchtspielen' geht, war nicht dazu gedacht, ernst genommen zu werden und entspricht nicht den Ansichten von Crytek", so das Statement.

Ursprüngliche Meldung: In einem Gespräch mit CVG hat sich Cryteks Rasmus Hojengaard positiv gegenüber Techniken geäußert, mit denen man dem Gebrauchtmarkt entgegenwirken könnte. Eine solche Möglichkeit wäre laut Hojengaard aus der geschäftlichen Perspektive her fantastisch.

Aktuelles - Crytek: Maßnahmen gegen Gebrauchtmarkt doch nicht so fantastisch *Update*

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Crytek spricht sich für Antigebraucht-Schutzmaßnahmen auf Konsolen aus.
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Damit geht er auf die Gerüchte ein, laut denen in der nächsten Konsolen-Generation eine solche Technik vorhanden sein könnte. Zuletzt hieß es, die nächste Xbox-Generation würde ein System bieten, durch das sich die jeweiligen Spiele nicht mehr verkaufen lassen können und an die Konsole gebunden werden.

Für ihn ist es nicht nachvollziehbar, warum der Gebrauchtverkauf weiterhin erlaubt ist, da es in keiner anderen Softwareindustrie so laufe - sondern nur in der Spielebranche. Daher wäre es seiner Ansicht nach großartig, wenn man dieses Problem beseitigen könnte.

Dass Crytek mit einem solchen System keine Probleme hat, dürfte spätestens seit dem Release von Crysis 2 klar sein. Davon hätte man gerne mehr verkauft, zumal es das meistkopierte Spiel im letzten Jahr war.

Doch für ihn ist es zumindest im Moment wichtiger, die Verkäufe auf dem PC-Markt anzukurbeln. "Natürlich fehlt einem da der Umsatz. Es wird so deutlich, dass die Leute dein Spiel spielen, aber dafür nicht wirklich zahlen wollen, was wirklich enttäuschend ist", sagte er.

Wie dieses Problem gelöst werden soll, darauf hatte er offenbar keine Antwort.