Vor wenigen Tagen war der schwedische Youtuber Felix Kjellberg, besser bekannt als Pewdiepie, durch erneute rassistische Äußerungen aufgefallen. Einige Entwickler hatten als Maßnahme einen Content-Strike angedroht. Dieser ist nun bei Youtube bewilligt worden und bringt den Kanal des Schweden in Gefahr.

Pewdiepie - Content-Strike bringt seinen Youtube-Kanal in Gefahr

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Pewdiepie (Mitte) stellt sich gegen einen Content-Strike.
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Sollten sich weitere Entwickler dafür entscheiden, Pewdiepie mit einem Content-Strike abzumahnen, könnte sein Kanal für immer geschlossen werden. Dies passiert, wenn mehr als drei Strikes auf seinem Konto landen. Sämtliche Videos werden dann gelöscht und er hat keine Chance, einen neuen Kanal zu erstellen. Pewdiepie hat aktuell mehr als 57 Millionen Abonnenten und etwa 3200 Videos. In einem Video erklärt er, welche Auswirkungen der Strike haben könnte und warum dieser auf der einen Seite ungerecht und auf der anderen Seite rechtens ist.

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Rechtliche Schritte?

Für den Youtuber Pewdiepie gibt es aktuell drei Möglichkeiten, um gegen den Content-Strike vorzugehen. Zunächst kann er 90 Tage warten und dann ein "Kurs" absolvieren, um den Strike zu entfernen. Zudem ist es möglich, Campo Santo, die Entwickler von Firewatch, direkt zu kontaktieren, um mit ihnen über einen Rückzug zu diskutieren. Allerdings scheint es so, als würde der Youtuber lieber die dritte Option wählen und rechtliche Schritte gegen den Content-Strike vornehmen. So will er mit seinem Anwalt beweisen, dass dieser Strike unrechtmäßig verhängt wurde.