Im gleichen Maße, in dem die Umsätze der digitalen Branchen steigen, verliert die herkömmliche Medienlandschaft an Boden. In naher Zukunft trifft es auch die Film- und Fernsehbranche, glaubt Hannes Raffaseder, Leiter des Instituts für Medienproduktion an der Fachhochschule St. Pölten. Und dabei droht die Hauptgefahr nicht einmal von kommerzieller Seite:

"Noch vor wenigen Jahren war es dem Durchschnitts-User schlicht und einfach nicht möglich, qualitativ anspruchsvolle Videos dermaßen einfach herzustellen und zu vertreiben wie heute. Die technologische Entwicklung hat in Kombination mit dem Erfolg von Portalen wie YouTube eine immense Vielfalt an Inhalten hervorgebracht", erklärt der Experte die Entwicklung.

Die Vernetzung der Menschen also, die Leistungen des privaten Users und eine unerschöpfliche Fülle an Daten sind es, vor denen sich die schwerfällige Film- und Fernsehbranche fürchten muss.