Cliff Bleszinski, der im letzten Jahr Epic Games verließ und sich eine Auszeit nahm, verspürt inzwischen wieder Lust auf AAA-Titel. Während seiner Auszeit dachte er über die Gründung eines eigenen Studios nach. Er möchte kreativ sein und bezeichnet sich als einen cleveren Designer mit gutem Gespür für eine gute Erfolgsbilanz. Aber ohne ein fähiges Team sei er nutzlos.

Aktuelles - Cliff Bleszinski verspürt wieder Lust auf AAA-Spiele

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Gründet CliffyB sein eigenes Studio?
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Er wolle wieder im AAA-Sektor zum Zug kommen, hat aber kein Interesse daran, es Curt Schilling (38 Studios) und John Romero (Ion Storm) gleichzutun und sofort 300 Leute einzustellen. Das wäre am Ende so, als würde man eine Garagenband an ihrem ersten Tag im Wembley-Stadion auftreten lassen.

Ein kleines, unabhängiges Studio hätte zwar so seine Vorteile, doch man müsse sich den "Arsch aufreißen" und käme auch dann nicht an den Triple-A-Bereich heran. Bei Microsoft konnte man laut CliffyB mit Gears of War so ziemlich alles tun, was man wollte. Man konnte ein TV-Special bekommen, große TV-Spots ausstrahlen und Launch-Events veranstalten - sowas bekomme man aber nur im AAA-Bereich.

So oder so, überstürzen will er es anscheinend auch nicht, gerade weil sich die Industrie in einem Wandel befinde und er selbst abwarten könne, was sich daraus entwickelt. In der Zwischenzeit würde er lieber ein kleines Team mit Kontraktoren gründen und an verschiedenen Sachen arbeiten. Auch wenn ein Publisher zu CliffyB kommen und ihm 50 Millionen Dollar geben würde, um "sein Traumspiel" zu entwickeln, so würde er erst mit einem kleineren Team anfangen.

Nach und nach würde er dann versuchen, für Prototypen bestimmte Ziele festzulegen und darüber nachzudenken, was für eine Art Spiel cool wäre und welches er entwickeln würde. Sobald man dann dieses Ziel erreicht habe, ja erst dann fange man an, wirklich fähige Leute einzubeziehen. Und dann könne man auch das Team schnell aufbauen. Aber bevor man das mache, verschwende man mit einem großen Team nur Geld.