In China wurde ein junges Pärchen verhaftet, das seine zwei Söhne an Menschenhändler verkauft hat, um an Geld für Items ihrer Online-Spiele zu kommen.

Aktuelles - Chinesische Eltern verkaufen ihre Kinder für Computerspiele

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MMORPGs wie LineAge 2 sind in China äußerst beliebt
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Spielesucht ist ein ernsthaftes Problem. Und dabei ist nicht einmal die Sucht nach Wettspielen gemeint, sondern die Sucht nach Online-Spielen. Meist sind es MMORPGs, die ihre Spieler in eine Sucht treiben, das Leben eines anderen Lebens, die Interaktivität, das komplette Eintauchen in eine andere Welt, sozusagen die Flucht vor der Realität ist hier umso stärker gegeben. Eine Runde Battlefield dauert nun mal keine Stunden.

Spielesüchtige vernachlässigen gerne mal die Hygiene, ja ihren gesamten Alltag. Alles dreht sich nur noch um ihr Spiel. Doch was ein junges Pärchen aus China getan hat, um an Geld für ihre Online-Spiele zu kommen, verschlägt selbst den abgebrühtesten Spielern die Sprache - es hat seine zwei Söhne an Menschenhändler verkauft.

Beide Kinder waren nicht geplant. Als die Angeklagte das erste Mal schwanger wurde, verkauften sie das Kind, da sie aufgrund ihrer Spielsucht nicht für das Kind aufkommen konnten. Schlimmer noch, die Frau wurde erneut schwanger. Wieder wurde das Kind verkauft. Auch, weil sie Unmengen an Geld für virtuelle Güter in ihren Spielen ausgaben.

Erst als der Vater des Mannes seinen Sohn bei der Polizei anzeigte, kam die gesamte Sache ans Licht. Das Pärchen wurde schlußendlich verhaftet und vor Gericht gestellt.