Bereits im letzten Jahr bewies die chinesische Regierung, dass sie sich vermehrt für die Aktivitäten von Onlinespieler interessiert. Nicht zuletzt deutete das die neue Steuer auf virtuelle Geschäfte an sowie ein Gesetz, das es Minderjährigen verbietet, länger als drei Stunden pro Tag zu spielen.

Bislang fiel es den Behörden allerdings schwer, Verstöße zu überwachen, da Chinas Spieler undercover zockten. Doch damit ist jetzt Schluss. Wie ein Regierungssprecher erklärte, müsse man sich ab sofort mit seiner echten Identität, nur gedeckt durch eine Identifikationsnummer, bei Spielen registrieren. Dann greift ein System, das die Onlinezeit registriert und verhindert, dass sich Vielspielerei lohnt.

Noch ist das System allerdings nicht ausgereift und durch simples Umloggen auf ein anderes Spiel könne man es austricksen, erklärt ein chinesischer Spieler, hält das System aber generell für einen guten Ansatz, da die Spielesucht ein großes Problem sei.