Die chinesischen Spieler kennen einfach keine Grenzen. Schon oft kippten welche von ihnen tot um, weil sie Tage mit ihrem Hobby verbrachten, dabei allerdings keine Nahrung und Flüssigkeiten zu sich nahmen. Besonders sogenannte Farmer arbeiten permanent, um für einen Hungerlohn Gold / Geld in Online-Rollenspielen zu scheffeln.

Jetzt erreicht uns eine weitere Meldung aus China, genauer gesagt aus der Stadt Xining. Dort soll ein Geschäftsmann namens Xu erblindet sein, weil er satte 96 Stunden am Stück in einem Internetcafé saß und ein MMO spielte. Xu gab zu, dass er sich vorher mit seiner Ehefrau gestritten habe, weshalb er Trost in einem Computerspiel suchte. Er hätte auch weitergespielt, wenn denn seine Sehkraft nicht nachgelassen hätte. Mittlerweile soll er aber wieder sehen können.

Nun kann man sicherlich darüber streiten, ob man dem Ganzen denn glauben kann. Wir berichteten bereits mehrmals darüber, dass die Medien in China Spiele an den Pranger stellen und dabei zu allen Mitteln greifen, um sie für die Bevölkerung abschreckend zu gestalten. Wenn man denn so möchte, hat Xu aber eines geschafft: Den Rekord im Dauerzocken aufgestellt.