In China könnte es künftig dazu kommen, dass die Regierung die Spielzeit ihrer Bürger beschränkt. Dies geht aus einem Bericht der Seite Bloomberg hervor. Demnach gibt es bereits einen ersten Vorschlag in Regierungskreisen, mit dem Minderjährige vor Kurzsichtigkeit geschützt werden sollen.

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Der Bildungsminister von China hat demnach bereits im vergangenen Monat einen Vorschlag eingereicht, der die Kurzsichtigkeit bei jungen Spielern verringern soll, indem man die Zeit vor dem Bildschirm beschränkt. Dies soll entweder über Ingame-Maßnahmen oder die Überwachung der Eltern realisiert werden. Der Vorschlag sieht vor, dass ein Kind nicht mehr als 15 Minuten am Stück (insgesamt nicht mehr als eine Stunde pro Tag) mit Software verbringt, die keine Bildungsfunktion hat. Darunter würden dann wohl sämtliche Games fallen. Erfüllt die Elektronik einen Lehrauftrag, dann sind Sessions von 30 bis 40 Minuten vorgesehen, die von zehnminütigen Pausen unterbrochen werden.

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Das Ziel des Vorschlags

Laut dem Bildungsminister könnte somit die Kurzsichtigkeit bei jungen Spielern bis 2023 jedes Jahr um 0,5 Prozent gesenkt werden. Aktuelle Zahlen zeigen, dass 9 von 10 jungen Chinesen an Kurzsichtigkeit leiden und eine Brille benötigen. Auch andere Bereiche der Regierung sollen erste Vorschläge vorgelegt haben, um in ihren Ressorts dieses wachsende Problem einzudämmen.