Valve beginnt etwas, was wir nicht unbedingt für möglich gehalten hätten. Rechtliche Schritte gegen Cheater. Online-Gaming war davon zuletzt speziell in Sachen Counterstrike betroffen. In manchen Kreisen auch zu fragwürdigem Ruhm gelangt unter dem Namen Cheaterstrike. Daher ist es wohl auch Valve, welche diese ersten Schritte gehen.

In Kombination mit Anticheat-Software sollen zukünftig auch Entwickler und massive Verbreiter von Cheats bzw. Cheat-Tools standesgemäß belangt werden.

Ein Beispiel ist www.ogc-cheats.com. Dort wird um Spenden gebeten, da die Kosten nach Valve's Offensive nicht mehr tragbar sind.

Wie stehen wir jetzt dazu? Cheaten ist scheiße. Cheaten ist "lame". Dennoch wirkt es merkwürdig, Leute in den Ruin zu treiben, die sich Vorteile in Computerspielen verschaffen. Der Versuch, der Sache zu begegnen und sie zu beseitigen, ist generell gut. Aber wie so oft, ist die Verfahrensweise rabiat und wird das Problem letztlich wohl nicht beheben.

Andere Sichtweise: Yes. Endlich sind die F***** dran. Klopft ein paar große Fische platt, um die Masse der (nunmal dummen und selbst nicht erfinderischen) Mogler daran zu hindern, sich billig zu bedienen. Sie zerstören Spielerlebnisse und damit Spiele.

Komisch. Ich dachte immer, der Blick eines permanenten Cheaters in den Spiegel sei Strafe genug.