Der japanische Entwickler und Publisher Capcom will künftig die Entwicklungszeit seiner Spiele verkürzen, wodurch man statt drei bis vier Jahre nur noch maximal zweieinhalb Jahre beanspruchen möchte.

Aktuelles - Capcom will Entwicklungszeiten verkürzen

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Bekannte Capcom-Franchises sollen künftig weniger Entwicklungszeit verschlingen. Ob das auch bedeutet, dass jedes Jahr neue Versionen dieser Marken erscheinen werden, bleibt abzuwarten.
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Das erklärte Capcom-CEO Kenzo Tsujimoto gegenüber Investoren. Mit einer kürzeren Entwicklungszeit wolle man vor allem weiterhin mit der Konkurrenz mithalten können und die Umsätze maximieren. Gleichzeitig würde das aber auch bedeuten, mehr Geld in die Entwicklung zu stecken.

Tsujimoto sagte: "Die Entwicklung zu erhöhen wird wahrscheinlich die Kosten maximieren. Doch wenn Capcom überleben und gegen die weltweite Konkurrenz bestehen möchte, ist es unverzichtbar, hochwertige Inhalte zu erschaffen."

Dabei will man natürlich auch auf neue Marken setzen, die ein wichtiger Teil dieser neuen Strategie sind. Diese würden zwar mehr Zeit benötigen, um sich am Markt zu etablieren, jedoch wären sie für die Zukunft unverzichtbare Einnahmequellen.

In den nächsten zehn Jahren will Capcom jeweils 100 neue Entwickler einstellen, um mit der technischen Entwicklung mithalten zu können. Auch möchte Capcom seinen eigenen Nachwuchs fördern.