Als Spieler ist man es mittlerweile auch auf den Konsolen gewohnt, dass Spiele mit Patches aktualisiert werden. Bugs sind meistens nervig und gehen in Fällen wie Gothic 3: Götterdämmerung bis an die Substanz der Kunden.

Bald aber könnten die Hersteller für ihre Produkte verantwortlich gemacht werden, denn die EU-Kommission geht einen Schritt weiter und möchte den Verbraucherschutz erweitern. Der eingereichte Gesetzentwurf sieht nicht nur für materielle Waren, sondern auch für Software Garantien vor. Neben herkömmlicher Anwendungs-Software, werden in dem Bericht auch Videospiele genannt.

Die Business Software Alliance (unter anderem Microsoft, IBM und Apple) übt bereits Kritik und ist der Meinung, dass Software nicht mit materiellen Dingen zu vergleichen ist. Bei Software kann im Vorfeld nicht vorhergesagt werden, wie sie genutzt und ob sie stets auf den aktuellen Stand gehalten wird. Vielleicht hört man dann ja in Zukunft vermehrt die Ausrede: "It's not a bug, it's a feature."