Videospiele sind in der Politik meistens verpönt, egal in welchem Land das Thema angesprochen wird. Meist sind Inhalte der Grund, die die Jugend gefährden oder für die Erziehung weniger fördernd sind. Dass es aber auch anders geht, beweist der britische Minister Tom Watson.


Er ist der Meinung, dass Videospiele eine gute Sache sind. Er lässt seinen Sohn viel lieber mit der Wii-Konsole spielen, als ihn ständig an TV zu lassen. Er denkt, dass die meisten Spiele einen erzieherischen Aspekt haben, der Konzentration, Anpassung und Herausforderungen bietet.

"Vor 500 Jahren hätten die Menschen Videospiele als Kunst bezeichnet.", so Watson. Sein drei Jahre alter Sohn lernte das Zählen in einem Videospiel von den Teletubbies. Der achtjährige Sohn eines Freundes hingegen hat sich in Runequest das Herstellen von Bronze einverleibt.