Die britische Zeitung The Daily Star behauptete vor wenigen Tagen, Rockstar würde an einem neuen Grand Theft Auto arbeiten, das auf dem Amoklauf von Raoul Moat basiert. Moat hatte Anfang Juli in Großbritannien seine 22-jährige Ex-Freundin erschossen und schoss kurz darauf auch auf ihren Lebensgefährten und einen Polizeibeamten.

Wie The Daily Star behauptete, wird Rockstar das neue GTA Grand Theft Auto Rothbury nennen. Und zu allem Überfluss befragten sie auch noch die Großmutter der Verstorbenen, was sie denn von diesem Videospiel hält. Dadurch der Druck seitens der Gaming-Community immer größer wurde, wurde der Artikel von der Website mittlerweile entfernt.

Der für diesen Artikel zuständige Redakteur Jerry Lawtons zeigte in einem Facebook-Eintrag nur wenig Verständnis für die verärgerten Spieler. Er verstehe nicht, warum sich die Spieler über seine Geschichte beschweren. "Das sind erwachsene (?!?) Männer, die den ganzen Tag herumsitzen und Computerspiele miteinander spielen, und sich heute mal dazu entschieden haben, der realen Welt einen Besuch abzustatten, um sich über meine Geschichte zu beschweren, in der ich eine Raul-Moat-Version von Grand Theft Auto herunterputze."

Rockstar hat das Ganze mittlerweile dementiert. Auch The Daily Star gab zu, dass an der Geschichte nichts dran ist und entschuldigte sich dafür bei Rockstar- sie bieten ihnen sogar Schadensersatz an.