Black Isle hat weitere Informationen zum geplanten Rollenspiel PV13 veröffentlicht, das derzeit durch eine fragwürdige Crowdfunding-Aktion auf die Beine gestellt werden soll.

PV13 ist das ehemalige Fallout MMO, das aufgrund des Rechtsstreits mit Bethesda aber umgebaut werden musste. Angesiedelt es zwar weiterhin in der Postapokalypse, allerdings möchte man auf weite Wüstenflächen verzichten.

Stattdessen soll die Welt vor allem aus Ruinen bestehen, aus einbrechenden Gebäuden und zerstörten Wolkenkratzern, schreibt Black Isle in einem neuen Eintrag auf Facebook. Dabei sei der Wiederaufbau ein wichtiges Thema sein, der im Strategie-Teil des Spiels zur Geltung kommen soll.

Jeder Spieler führt eine kleine Gemeinschaft in einem heruntergekommenen Versteck an. Daraus soll allerdings später ein Dorf oder eine ganze Stadt werden. Welche Gebäude entstehen sollen, darf selbst bestimmt werden. Allerdings wird man auch zusätzliche Überlebende anheuern müssen, um alles bewerkstelligen zu können.

Neben dem Städtebau gibt es aber auch die eigentlichen Missionen, in denen man die direkte Kontrolle über seine Figur hat und Aufgaben erledigt. Die Belohnungen kommen der Stadt zugute und dort entstehen wiederum Dinge, welche Missionen erleichtern oder überhaupt erst verfügbar machen.

Die Crowdfunding-Aktion wird von Spielern allerdings kritisch beäugt, da das Geld nur dazu verwendet wird, ein Forum zu eröffnen und einen Prototyp für das Spiel zu erstellen. Dabei befand sich das Projekt eigentlich schon seit mehreren Jahren in der Entwicklung. Die Belohnungen sind entsprechend auch nicht das Spiel selbst, sondern lediglich Zugriff auf das Forum sowie die Möglichkeit darin zu posten. Bisher wurden etwas über 3.000 Dollar eingenommen, ein Finanzierungsziel gibt es nicht.