Höherer Umsatz, teurere Spiele, wachsender Digitalmarkt: Dies und mehr hat der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) in Deutschland für das erste Halbjahr 2012 festgestellt.

Aktuelles - BIU: Deutscher Games-Markt mit Umsatzplus zum Halbjahr, Abozahlen schwinden

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Der BIU rechnet für das Gesamtjahr 2012 mit einem Plus von sechs Prozent beim Games-Absatz
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845 Millionen Euro kamen in den ersten sechs Monaten durch den Verkauf von PC-, Konsolen-, Handheld- und Mobile-Games sowie durch Einnahmen aus dem Online- und Browser-Geschäft zusammen. Eine Steigerung von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die rund 25 Millionen deutschen Gamer (56 Prozent Männer, 44 Prozent Frauen) sorgten während dieses Zeitraums für einen Absatz von 35 Millionen Videospielen (inklusive Mobile-Games). Im Jahr zuvor waren es noch 33 Millionen. Dabei ist der Durchschnittspreis von PC-Spielen um zehn Prozent gestiegen, auf den Konsolen müssen durchschnittlich 1,3 Prozent mehr gezahlt werden. Nur in der Mobile-Abteilung sinken die Preise (minus 14 Prozent), was zum Wachstum von 60 Prozent bei den Verkaufszahlen beitrug.

Der Verkauf von Spielen über Download-Plattformen wie Steam hat um 42 Prozent zugenommen, mit 89 Prozent machen die physischen Datenträger aber noch immer den klaren Großteil des Umsatzes aus.

Im Segment der Mikrotransaktionen und Abonnements hat sich einiges getan, wie ein Umsatzwachstum von über 63 Prozent für das Item-Selling zeigt. Die Nachfrage nach Abos sinkt währenddessen und erzielte in den sechs Monaten mit 84 Millionen Euro rund 21 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

„In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld passt sich die Games-Industrie kontinuierlich und erfolgreich an. Das deutsche Wachstum ist in der jetzigen Marktphase einzigartig und ein Erfolg der deutschen Industrie mit ihrer breiten Aufstellung bei Geschäftsmodellen, Produkten und Zusatz-Services“, so Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU.