BioShock-Schöpfer Ken Levine sprach kürzlich über sein nächstes Spiel, ohne dabei zu viel zu enthüllen. Demnach soll es in dem Titel vor allem um die Beziehungen zu den Charakteren gehen.

Das System dahinter basiert laut Levine auf dem Fakt, dass ein Charakter Leidenschaften, Wünsche und Bedürfnisse haben muss, um interessant zu wirken. Der Spieler wird die Möglichkeit haben, die Wünsche und Bedürfnisse zu unterstützen oder sich gegen diese zu stellen bzw. zu ignorieren.

Der Grund, warum dieses System für Levine funktioniere, sei der sehr organische Weg, einen Charakter zu betrachten. Es gehe nicht um die Hautfarbe, Religion oder Geschlecht der Charaktere, sondern darum, was sie wollen, was sie brauchen und was sich ihnen in den Weg stelle.

Bei BioShock und BioShock Infinite habe man einige wenige Interaktionen mit den Little Sisters gehabt. In dem neuen Spiel habe man hingegen "sehr fließende Beziehungen mit den Charakteren. Sie besitzen ein Spektrum an Gefühlen für den Spielern, die wiederum auf das basieren, was dieser tue und ob er ihnen helfe oder gegen sie arbeite.

Dadurch werde auch der Spielverlauf dynamisch geändert, wobei man das Spiel auch mit einem Charakter beenden könne, der total gegen den Spieler sei oder sich eher neutral verhalte.