Laut Bethesdas Pete Hines stellt der Gebrauchtspielemarkt noch immer ein Problem dar, dem man bereits versucht habe entgegenzutreten, indem man Spiele mit einem hohen Wiederspielwert entwickle.

Um die Spieler langfristig an ein Spiel zu binden und die Spielewelt zu erweitern, würde man etwa DLCs oder auch entsprechende Tools anbieten. Aber man verstehe auch die Spieler selbst, schließlich sei das Hobby teuer und die Spiele seien nicht günstig, da die Entwicklung viel Geld verschlinge. Daher würden die Spieler nach Möglichkeiten suchen, um sich die Spiele leisten zu können.

Letztendlich habe noch niemand eine Lösung gefunden, die für jeden funktioniere. Auch glaubt er nicht, dass es in naher Zukunft eine Lösung für dieses Problem geben wird, die Publisher und Entwickler mit an den Einnahmen aus den Gebrauchspielverkäufen beteiligt, ohne dass alles in die Hände der Verkäufer der Gebrauchtspiele geht.

Das Thema Gebrauchtspiele beschäftigt Publisher und Entwickler schon seit Jahrzehnten, so richtig Fahrt aufgenommen aber hat das Ganze erst in der aktuellen Generation. Vor allem sogenannte Online- oder VIP-Pässe wurden und werden Spielen beigelegt, mit denen die Erstkäufer Zugriff auf Onlinekomponenten erhalten. Gebrauchtkäufer müssen sich gegen Bares einen solchen Pass erst kaufen, um ebenfalls Zugriff auf die Onlinefeatures zu bekommen.

Denkbar wäre für die Zukunft durchaus eine Art NFC-Technik, die unter anderem Sony patentierte, um künftig vielleicht Gebrauchtspiele zu unterbinden. Die Technik bindet die Spiele an die jeweilige Konsole, so dass ein Weiterverkauf nicht möglich ist. Aber das scheint noch Zukunftsmusik zu sein, zumal zahlreiche Arbeitsplätze und ein ganzer Markt an Gebrauchtspielen hängen.