Das kanadische Entwicklerstudio Silicon Knights (Too Human, X-Men: Destiny) soll unbestätigten Berichten zufolge fast 75 Prozent aller Mitarbeiter entlassen haben.

Aktuelles - Bericht: Silicon Knights entlässt knapp 75 Prozent der Mitarbeiter

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Könnte X-Men Destiny das letzte große Spiel des Entwicklers gewesen sein?
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Wie 1UP auf Grundlage von zwei glaubwürdigen und unabhängigen Quellen erfahren hat, sind von den ehemals 97 Mitarbeitern durch Entlassungen nur noch 25 übrig. Vom Entwickler selbst gibt es bislang noch keinen Kommentar dazu.

Dabei hat das Studio erst im Juli eine Finanzspritze mit 3 Millionen kanadischen Dollar (ca. 2,16 Mio. Euro) von der Regierung Onatrio erhalten. Damals erklärte der 'Silicon Knights'-Chef Denis Dyack, dass man mit dem Geld die Technologie verbessern könnte und es erlauben würde, zusätzlich 80 neue Mitarbeiter einzustellen. Außerdem wollte man selbst zu einem Publisher werden, um die Spiele in Zukunft eigenständig veröffentlichen zu können.

Wie eine der Quellen zudem noch berichtet, sei unter anderem das komplette Personalmanagement gekündigt worden, darunter auch die Frau von Denis Dyack, die als Leiterin der Abteilung tätig war.

Silicon Knights ist bekannt für das erste Legacy of Kain sowie Eternal Darkness: Sanity’s Requiem für den GameCube. Mit den bislang letzten beiden Spielen hatte der Entwickler jedoch kein Glück: Too Human (2008) war nach langer Entwicklungszeit ein Reinfall und das kürzlich veröffentlichte X-Men Destiny konnte nur durchschnittliche Wertungen einfahren.