Nachdem sich die Berichte über den in Finanznöten steckenden 'Kingdoms of Amalur'-Entwickler 38 Studios in den letzten Tagen mehrten, sieht es nun so aus, als wurden am gestrigen Donnerstag alle Mitarbeiter entlassen.

Aktuelles - Bericht: 'Kingdoms of Amalur'-Entwickler hat alle Mitarbeiter entlassen

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Wie es um das MMO im Universum von Kingdoms of Amalur steht, bleibt abzuwarten. 38 Studios dürfte jetzt wohl aber andere Probleme haben.
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Darüber hinaus sollen die dazugehörigen Studios, wie etwa Big Huge Games, geschlossen werden. Das will Kotaku von einem anonymen Mitarbeiter erfahren haben.

Unterdessen wurde Gamasutra die E-Mail zugespielt, mit der die 379 Mitarbeiter gestern über ihre Kündigung informiert wurden. Darin heißt es, dass die firmenweiten Kündigungen unumgänglich seien, um weitere Verluste zu vermeiden und auch Einsparungen möglich zu machen.

Das würde aber wohl auch bedeuten, dass eine Schließung von 38 Studios nicht direkt an die Entlassung aller Mitarbeiter anknüpft. So oder so, eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang noch nicht. Über Twitter schrieben jedoch einige ehemalige Mitarbeiter über ihre Gefühle zu der Kündigung und ließen damit durchblicken, dass doch etwas an der ganzen Sache dran sein dürfte.

Die Mitarbeiter haben seit Anfang Mai kein Geld mehr gesehen - und selbst Krankenkassenleistungen wurden nicht mehr gezahlt. Das erfuhren die Mitarbeiter nicht auf direktem Wege von dem Unternehmen, sondern zum Bespiel erst von den Ärzten.

38 Studios erhielt vom US-Bundesstaat Rhode Island vor zwei Jahren eine Kreditbürgschaft von über 75 Millionen US-Dollar. Zurückzahlen konnte das Studio die Summe allerdings nicht vollständig. Hier scheint aber auch der Staat teilweise die Schuld daran zu tragen, denn kann man ehemaligen Mitarbeitern glauben, soll dieser bei den Rückzahlungs-Konditionen nicht immer ganz rechtens gehandelt haben.